Für viele sind Chromosomen, DNA und gar Mutationen im Erbgut unvorstellbar klein und gar unsichtbar. Nicht so für die Schülerinnen und Schüler der EF-Biologiekurse von Frau Ahrens und Herrn Helbig, die gemeinsam die interaktive Ausstellung Gene – Vielfalt des Lebens im LWL-Naturkundemuseum in Münster besucht haben. Der Clou: die Schülerinnen und Schüler selbst führten mit vorbereiteten Materialien ihre Kurse durch die Ausstellung und erklärten auf anschauliche Weise Phänomene aus der Genetik, Zellbiologie und Vererbungslehre. Neben Themen wie zum Beispiel der Vererbung rezessiver Krankheiten, die die beiden Kurse bereits vorher im Unterricht behandelt hatten, ermöglichte die Ausstellung auch Einblicke in Nischengebiete der Genetik, wie zum Beispiel der Forschung an so genannten „Super-Mutationen“, ein Thema, das die Schülerinnen und Schüler sichtlich beeindruckte. Entsprechend ihrer Interessen konnten sie im Anschluss an die Führung eine Reihe aktueller Forschungsprojekte aus Münster und der Umgebung erkunden, die auf der Ausstellung mit einer Station vertreten waren und zum Beispiel erfahren, wie Gummi aus Löwenzahn gewonnen oder Fruchtfliegen bei der Erforschung von Krankheiten verwendet werden. Auch bot die Ausstellung den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Einblicke in Themen aus der Q-Phase und dem Biologie-Abitur zu bekommen.
Karl Helbig