Mathematik ist das Fach, in dem wir Probleme systematisch angehen, Muster erkennen und logisches Denken trainieren. Wir blicken auf komplexe, abstrakte, aber auch alltagsnahe mathematische Probleme und einleuchtende Beispiele mit Lebensweltbezug und stellen immer wieder fest: Mathematik ist überall um uns herum!
Mathematik wird am Max-Planck-Gymnasium in der Sekundarstufe I durchgängig im Klassenverband unterrichtet. Ergänzt wird der Fachunterricht durch ein umfassendes Angebot an Forder- und Fördermöglichkeiten. So findet in allen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I ergänzend zum regulären Mathematikunterricht Förderunterricht in Kleingruppen statt. Zusätzlich werden über unsere SV im Rahmen des Angebots „Schüler helfen Schülern“ engagierte und begabte Lernende höherer Jahrgangsstufen an jüngere Lernende zur Lernunterstützung vermittelt.
In der Sekundarstufe II wird der Mathematikunterricht in der Einführungsphase (Jg. 11) dreistündig erteilt. Zusätzlich sind in dieser Jahrgangsstufe Vertiefungskurse zur Wiederholung von Themen der Sekundarstufe I anwählbar. In der Qualifikationsphase (Jg. 12 und 13) können unsere Lernenden zwischen einem fünfstündigen Leistungskurs und einem dreistündigen Grundkurs wählen. In der Regel richten wir jährlich zwei Leistungskurse und drei Grundkurse ein.
Als MINT-EC-Schule ist das Max-Planck-Gymnasium Teil des nationalen Excellence-Netzwerks von Schulen mit Sekundarstufe II und hervorragendem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Schulprofil.
Mathematik ist das Leitfach unserer MINT-Klasse im ersten Halbjahr der Klasse 5. Unsere Kinder beschäftigen sich in dieser zusätzlichen Stunde mit mathematischen Problemen, dem Soma-Würfel und Parkettierung.
Im Rahmen unseres MINT-Profils motivieren wir die Lernenden aller Klassen- und Jahrgangsstufen zur Teilnahme an den vielfältigen Wettbewerben im Fach Mathematik. Dazu zählen beispielsweise der Känguru-Wettbewerb, die Mathe-Olympiade oder der Teamwettbewerb „Macht Mathe“. Dabei ist das Max-Planck-Gymnasium Gastgeber der Regionalrunde der Mathematik Olympiade in Gelsenkirchen und lädt jährlich die qualifizierten, mathebegeisterten Lernenden unserer Stadt ein. In diesen Wettbewerben erzielen unsere Lernenden regelmäßig überzeugende Ergebnisse.
Außerdem ist das Max-Planck-Gymnasium langjähriger Ausrichter der Schülerakademie Mathematik Münster extern (SAMMS extern). Hierzu laden wir jährlich mathematikbegeisterte Lernende aus dem Jahrgang 6 aus Gelsenkirchen zu uns ein. An den zwei Projekttagen am Max-Planck-Gymnasium bieten die Lehrkräfte unserer Fachschaft ein vielfältiges Programm an Workshops an, bspw. zur Graphentheorie, Unendlichkeit, zu Spielstrategien oder zur Suche nach Epsilon Eridani.
Viele Wettbewerbe oder auch die Teilnahme an MINT-EC-Camps lassen sich im MINT-EC-Zertifikatsheft dokumentieren. Aktuelle Informationen zu Wettbewerben und MINT-Angeboten sind im MINT-Schaukasten, während unserer MINT-Sprechstunde und unter diesem Link zu finden.
Der Unterricht im Fach Mathematik orientiert sich am Kernlehrplan des Landes NRW sowie am schulinternen Curriculum. Die aktuellen Curricula sowie Vereinbarungen unserer Fachschaft zur Leistungsbewertung sind am Ende dieser Seite zur Einsicht zu finden.
Neben den zentralen Klausuren am Ende der Einführungsphase (ZKE) und zentralen Abiturprüfungen am Ende der Qualifikationsphase 2 finden in der Sekundarstufe I im Jahrgang 8 die Vergleichsarbeiten (VERA8) sowie die Zentralen Prüfungen (ZP10) im Jahrgang 10 statt. VERA8 und ZP10 werden von unserer Fachschaft als diagnostische Instrumente begriffen, um Einblicke in die Kompetenzstände der Lernenden zu geben und Ergebnisse für den weiteren Unterricht und die weitere Unterrichtsentwicklung zu nutzen.
In der Sekundarstufe I wird ein wissenschaftlicher Taschenrechner ab Klasse 7 verwendet. Die dynamische Geometrie-Software GeoGebra und Tabellenkalkulationsprogramme wie bspw. Excel werden an geeigneten Stellen im Unterricht genutzt und der Umgang mit ihnen eingeübt. Die genutzten Programme sind auf den schuleigenen Tablets der Lernenden vorinstalliert und direkt einsatzbereit. Außerdem stehen in der Schule drei PC-Unterrichtsräume zur Verfügung.
Ab der Einführungsphase (Jg. 11) wird die dynamische Geometrie-Software GeoGebra als modulares Mathematiksystem (MMS) und hauptsächliches digitales Werkzeug im Mathematikunterricht verwendet. Spezielle Funktionen von GeoGebra wie bspw. das Plotten und Untersuchen von Funktionen, Berechnungen mit Matrizen oder Erstellen von Histogrammen werden im Unterricht vermittelt und eingeübt.
In allen Jahrgangsstufen verwenden wir das Lehrwerk „Lambacher Schweizer“ vom Klett-Verlag.
Dokumente
Curricula Sek. I
Curricula Sek. II
Leistungsbewertung Mathematik
Leistungsbewertung im Fach Mathematik
1. Allgemeine Kriterien
Es gelten die allgemeinen Kriterien zur Leistungsbewertung der Schule (vgl. Schulprogramm, Kapitel 5.4.2).
Leistungen müssen in folgenden prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzbereichen erbracht werden:
- Prozessbezogene Kompetenzen:
- Argumentieren und Kommunizieren
- Problemlösen
- Modellieren
- Werkzeuge/Medien
- Inhaltsbezogene Kompetenzen:
- Arithmetik/Algebra
- Funktionen
- Geometrie
- Stochastik
2. Sekundarstufe I
2.1 Leistungsbewertung bei schriftlichen Arbeiten
2.1.1 Kriterien
Bei der Korrektur gibt es auch für Teillösungen und Lösungsansätze Punkte. Folgefehler in einem Lösungsweg führen nur ein Mal zum Punktabzug. Stellt ein Schüler fest, dass sein Lösungsweg einen Fehler enthält, weil z.B. das Ergebnis nicht plausibel erscheint, und macht er das durch einen geeigneten Kommentar deutlich, wird dies bei der Bewertung positiv berücksichtigt. Art der Darstellung, Präzision in der Ausdrucksweise, angemessene Verwendung der Fachsprache sowie formal-mathematische Richtigkeit werden in der Gesamtwertung berücksichtigt.
2.1.2 Benotung
Bei der Zuordnung einer Note zu einer erreichten Punktzahl gelten folgende Schlüssel:
| Note | sehr gut | gut | befriedigend | ausreichend | mangelhaft | ungenügend |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mindestpunktzahl | ab 87,5% | ab 75% | ab 62,5% | ab 50% | ab 20% | weniger als 20% |
2.1.3 Anzahl und Länge der Klassenarbeiten
| Klasse | Anzahl der Arbeiten pro Schuljahr | Dauer (in Unterrichsstunden) |
|---|---|---|
| 5 | 6 | bis zu 1 |
| 6 | 6 | bis zu 1 |
| 7 | 5 | 1 |
| 8 | 4 | 1-1,5 |
| 9 | 4 | 1–1,5 |
| 10 | 3 (2:1) | 2 |
2.2 Sonstige Mitarbeit
Es gelten die allgemeinen Regeln zur Leistungsbewertung.
Zusätzlich führen in den Klassen 5–7 die Schülerinnen und Schüler zunächst durch den Lehrer angeleitet, dann mit wachsender Selbstständigkeit ein Regelheft, das ihnen ermöglicht sich auf Klassenarbeiten selbstständig vorzubereiten und zurückliegende Sachverhalte zu wiederholen. Bewertet werden Vollständigkeit und sachliche Richtigkeit.
3. Sekundarstufe II
3.1 Leistungsbewertung bei schriftlichen Arbeiten
Das von der Fachkonferenz beschlossene Bewertungsschema entspricht den Vorgaben, die den zentralen Abiturklausuren zugrunde liegen.
| erreichte Punktzahl in % | Note |
|---|---|
| ab 95 | sehr gut plus |
| ab 90 | sehr gut |
| ab 85 | sehr gut minus |
| ab 80 | gut plus |
| ab 75 | gut |
| ab 70 | gut minus |
| ab 65 | befriedigend plus |
| ab 60 | befriedigend |
| ab 55 | befriedigend minus |
| ab 50 | ausreichend plus |
| ab 45 | ausreichend |
| ab 40 | ausreichend minus |
| ab 33 | mangelhaft plus |
| ab 27 | mangelhaft |
| ab 20 | mangelhaft minus |
| unter 20 | ungenügend |
Bei der Korrektur werden Teillösungen und Lösungsansätze bei der Punktvergabe berücksichtigt. Die Art und Genauigkeit der Darstellung, der Gebrauch der Fachsprache, die sprachliche Richtigkeit und die Einhaltung formaler Regeln sind angemessen bei der Bewertung zu berücksichtigen.
3.2 Sonstige Mitarbeit
Es gelten die allgemeinen Regeln zur Leistungsbewertung.