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Mausefallenautos im Physikunterricht der Klassen 8a, 8c und 8d

Auch in diesem Schuljahr fand wieder in den Klassen 8a, 8c und 8d das spektakuläre Wettrennen von insgesamt 21 funktionstüchtigen Mausefallenautos statt. Diese Autos werden mit Hilfe einer jeweils identischen Mausefalle angetrieben. Die Feder der Mausefalle wird über einen Hebelarm gespannt, so dass über einen Faden eine Achse des Rennwagens in Bewegung gesetzt wird. Die relativ simple Konstruktion ermöglichte in diesem Jahr erstaunliche Fahrstrecken von bis zu 11,6m.

Obligatorische Lerninhalte des Physikunterrichts wie das Hookesche Gesetz, das Hebelgesetz sowie die Ermittlung und experimentelle Bestimmung von Momentan- und Durchschnittsgeschwindigkeiten sowie Energieumwandlungsketten können im Rahmen des Fahrzeugbaus erlernt und in der Praxis angewendet werden. Ebenfalls erlebt man in der praktischen Arbeit hautnah die technischen und konstruktiven Herausforderungen beim Bau eines realen Fahrzeuges.

Nicht selten erzielt das Fahrzeug mit der geringsten Fahrstrecke die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit. Der Einfluss seiner geringen Masse aufgrund einer Leichtbauweise (Rahmenkonstruktion aus Pappe statt aus Holz) ermöglicht diesen Rekord.

Zum Abschluss der Unterrichtsreihe wurden im April die jeweils erstplatzierten Gruppen mit einer Urkunde in der Kategorie “größte Fahrstrecke“ und “größte Durchschnittsgeschwindigkeit“ ausgezeichnet.

Den Herausforderungen der Zukunft bei der Entwicklung sparsamer und CO2-emissionsfreier Fahrzeuge können die Schülerinnen und Schüler mit sicher größerer Kompetenz begegnen.

Dr. Winfried Timmerhaus