Max-Planck-Gymnasium – 45894 Gelsenkirchen – Tel. 0209 / 6384 148-10

Noah Kmuch: Mein Auslandspraktikum inklusive Sprachkurs in Bournemouth 2026

Zuerst einmal möchte ich dem Max-Planck-Gymnasium Gelsenkirchen-Buer als Schule danken, die für ihre Schüler solche außergewöhnlichen Möglichkeiten zur Verfügung stellt. Des Weiteren möchte ich unserer Schulleitung, insbesondere Frau Scharf, Dank aussprechen. Ihre Unterstützung und ihr Interesse haben meine durchaus schwierige Situation fast in Vergessenheit geraten lassen. 

Zu guter Letzt, last but not least, wie man in England sagt, möchte ich meine außerordentliche Dankbarkeit für die große finanzielle Unterstützung der Peter Schorr Stiftung aussprechen. Nur durch diese finanzielle Unterstützung war es mir möglich, dieses wundervolle Abenteuer zu erleben.

Eigentlich sollte mein Auslandspraktikum mit Sprachkurs in den Sommerferien 2025 sttatfinden. Diese Möglichkeit wurde mir leider durch eine Verletzung, genauer, einen Kreuzbandriss, genommen. Unter anderem aus diesem Grund bin ich besonders dankbar für das Auslandspraktikum in diesem Jahr. Die Organisation „KulturLife“ ermöglichte die Organisation meines Aufenthaltes ein Jahr später. KulturLife organisierte grundsätzlich alles rund um den Aufenthalt, wobei regelmäßiger Austausch und ein ständiges Interesse nur ein weiterer Beweis für ihre herausragende Arbeit sind. 

Meine Familie, meine Freunde, aber insbesondere meine Freundin unterstützten mich die ganzen drei Wochen lang. Für ihre Unterstützung, ihre Hilfe und ihr Interesse bin ich sehr dankbar.

Vor Ort konnte ich eine warmherzige, sehr freundliche und familiäre Atmosphäre vorfinden. Menschen, die ich in England, in der Sprachschule, auf meiner Arbeit im charity Shop der „British Heart Foundation“ und insbesondere in meiner Freizeit kennenlernen durfte, wurden innerhalb der drei Wochen zu echten Freunden und in manchen Fällen sogar zu einer kleinen, etwas anderen Form von einer Familie.

Viele Begegnungen, viele Gespräche haben meine Gedanken nachhaltig bis heute geprägt. Meine Meinung, meine Einstellung zu vielen Dingen konnte ich weiterentwickeln und in meiner Persönlichkeit reifen. 

Eine sehr kluge Person sagte mir: „In drei Wochen in England lernst du wahrscheinlich mehr, als in einem Jahr in Gelsenkrichen“.

Diese Aussage konnte ich zunächst nicht verstehen. Den wahren und reellen Wert meiner Zeit in England konnte ich erst im Nachhinein feststellen. Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Mut, Toleranz und Akzeptanz werden, wenn man sich darauf einlässt, zwangsläufig zu den verbesserten oder zumindest veränderten Eigenschaften gehören. Nirgendwo sonst und in keiner anderen Situation wurde ich mit Herausforderungen konfrontiert, die mich in einem solchen Ausmaß gefordert, aber in einem noch viel größerem Maße gefördert haben. 

Ich werde die Erlebnisse und Erfahrungen in diesen drei Wochen mit Sicherheit niemals vergessen. Es war eine herausfordernde, fördernde, inspirierende und in höchstem Maße bedeutende Zeit für mich. Dafür werde ich dankbar sein, diese drei Wochen niemals vergessen und alles Besondere daran für immer bei mir behalten. 

Diese sehr kluge Person sagte nämlich auch: „Das (Erlebte) kann dir niemand mehr nehmen, niemals“ – und das habe ich verinnerlicht. 

Ich kann nur jedem Menschen empfehlen, diese Möglichkeit wahrzunehmen, solange man bereit ist, sich darauf einzulassen.

Statt leben, gilt dann für (in meinem Fall) drei Wochen: einfach ERleben.