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Max-Planck-Gymnasium kreativ gegen Falschinformationen – Teilnahme am Wettbewerb EuroVisions

Mit viel Engagement und einer großen Portion Kreativität haben zwei Teams des Max-Planck-Gymnasiums im Rahmen der Sowi-AG am Schülerwettbewerb EuroVisions teilgenommen. Der Wettbewerb lädt Jugendliche dazu ein, sich künstlerisch und kritisch mit europäischen Themen auseinanderzusetzen – in diesem Jahr mit dem hochaktuellen Schwerpunkt Fake News. Warum ihnen das Thema so am Herzen liegt, erklärt Zoe Mayer (Q1): „Fake News verbreiten sich immer leichter durch Social Media, das betrifft unsere Generation besonders. Deshalb finden wir, dass Aufklärung immer wichtiger wird.“

Das Team aus Emre Cakmakkaya, Nikita Eberle, Torben Kowalczyk und Lukas Wilbert (alle Q1) widmete seinen Beitrag der Frage, wie man Falschinformationen erkennen und entlarven kann. Ihr Werk trägt den Titel „Fake-News unter der Lupe“. In ihrer Bildkomposition hebt eine blaue Lupe (als Symbol für Wahrheit und Genauigkeit) eine zuvor übersehene Falschmeldung aus einer Vielzahl von Schlagzeilen hervor. Gemeinsam mit den Sternen bildet sie die EU-Flagge und macht so deutlich, dass Fake News ein gesamteuropäisches Problem darstellen. Die Schule im Hintergrund verweist darauf, dass Aufklärung bereits im Bildungsalltag beginnt. Hier können junge Menschen lernen, kritisch zu denken und Medien kompetent zu nutzen.

Emre erklärt die Motivation des Teams: „Fake News ist ein Thema, das uns im Alltag häufig begegnet, insbesondere in sozialen Medien. Seitdem KI in der Lage ist, Bild- und Videomaterial zu erstellen, sind diese kaum mehr von echten Nachrichten zu unterscheiden.“

Torben ergänzt: „Wir würden den Wettbewerb auch Jüngeren empfehlen, da er Kreativität fördert und das Denken im großen Zusammenhang, besonders im Hinblick auf die EU, ermöglicht. Durch den Wettbewerb haben wir auch mehr über Fotografie und Bildbearbeitung gelernt.“

Der Beitrag von Zoe Mayer und Matilda in der Beek (beide Q1) griff das Thema Fake News ebenso eindrucksvoll auf. Ihr Foto „Schutzschirm Europas – Fakten statt Fakes“ zeigt den Umriss Europas, gefüllt mit Fakten und Nachrichten, die schützenswert sind. Eine Person hält einen überladenen, transparenten Schirm – ein Bild für die Schutzmechanismen der EU, etwa den Digital Services Act (DSA). Der durchsichtige Schirm verdeutlicht gleichzeitig, dass Falschmeldungen oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Herausfallende Artikel symbolisieren, dass trotz aller Maßnahmen nicht jede Falschinformation herausgefiltert werden kann. Umso wichtiger bleibt das kritische Prüfen von Nachrichten durch die Bürgerinnen und Bürger Europas.

Über den Spaß am Wettbewerb berichtet Matilda: „Der Wettbewerb ist sehr zu empfehlen, da man Neues lernt und gleichzeitig die Kreativität gefragt ist.“

Beide Teams zeigen mit ihren Beiträgen eindrucksvoll, wie wichtig kritisches Denken, Medienkompetenz und europäisches Bewusstsein für junge Menschen heute sind. Wir drücken beiden Teams für den Wettbewerb ganz fest die Daumen!

Sandra Latzke