Wie lernt man eigentlich am effektivsten eine Fremdsprache? Mit dieser Frage beschäftigten sich die beiden EF-Italienischkurse des Max-Planck-Gymnasiums bei einem Workshop im Alfried Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum. Dort drehte sich alles um die Frage, wie man eine zweite oder dritte Fremdsprache erfolgreich und mit mehr Spaß lernen kann.
Zu Beginn probierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Lernstrategien aus, die das Vokabellernen erleichtern sollen. Statt einfach nur Wortlisten auswendig zu lernen, lernten sie neue Methoden kennen und konnten diese direkt mit dem aktuellen Wortschatz aus dem Unterricht testen.
Anschließend beschäftigten sich die Kurse mit der Aussprache und Rechtschreibung des Italienischen. Mithilfe digitaler Übungen entdeckten die Lernenden, dass hinter vielen sprachlichen Besonderheiten klare Regeln stecken. Außerdem erhielten sie einen ersten Einblick in die internationale Lautschrift, die dabei hilft, die Aussprache von Wörtern besser zu verstehen.
Am Nachmittag wurde es dann noch einmal besonders aktiv: In verschiedenen Sprachspielen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen anwenden, Vokabeln wiederholen und spielerisch ihre Sprachkenntnisse trainieren. Auch die begleitenden Lehrkräfte nahmen zahlreiche Anregungen und Spielideen mit, die sich gewinnbringend in ihrem Unterricht einsetzen lassen.
Der Workshop verdeutlichte unseren Schülerinnen und Schülern, dass man Sprachenlernen tatsächlich lernen kann: mit den richtigen Strategien, etwas Kreativität und Freude am Ausprobieren.
Auf die Schülerinnen und Schüler wartet in der Q2 bereits der nächste spannende Workshop im Schülerlabor, diesmal zum Thema Mailand. Da die norditalienische Metropole sowohl ein zentrales Thema des Zentralabiturs als auch der mündlichen Prüfung im ersten Halbjahr der Q2 ist, setzen sie sich dort intensiv mit der Stadt auseinander. Mithilfe einer virtuellen Stadttour, italienischer Musik, Videos und authentischer Texte lernen die Lernenden Mailand als Wirtschafts-, Mode- und Kulturzentrum kennen, werfen aber auch einen Blick auf die Herausforderungen einer modernen Großstadt. So erhalten sie vielfältige Einblicke in eine Stadt, die von Chancen und Gegensätzen gleichermaßen geprägt ist.
Johanna Koptik