In den letzten drei Wochen vor den Weihnachtsferien hat unsere Klasse, die 10C die Möglichkeit bekommen, die Sportart Cricket kennenzulernen.
Dafür sind drei Trainer des Mitschülers und Nationalmannschaftsspielers Zain-Ul-Abideen Hussain gekommen. Obwohl die Stunden meist auf Englisch waren, haben die Schülerinnen und Schüler der 10C es gut gemeistert, so lobte der Trainer Jeeva. Er betreute uns in der ersten und dritten Woche der Unterrichtseinheit.
Cricket ist eine Mannschaftssportart mit Schläger und Ball. Zwei Teams versuchen abwechselnd, Punkte zu erzielen, indem ein Spieler den Ball schlägt und zwischen zwei Markierungen läuft, während das andere Team versucht, den Spieler rauszukicken. Ziel ist es, mehr Punkte als die gegnerische Mannschaft zu erreichen.
In der ersten Woche lernten wir, wie man den Ball richtig wirft, sogenanntes Bowling. Außerdem lernten wir auch den Umgang mit dem Cricketschläger, sogenanntes Batting. Im Spiel wirft ein Bowler aus der gegnerischen Mannschaft einem Batter aus der anderen Mannschaft den Ball entgegen und der Batter muss diesen dann so treffen, dass er Zeit gewinnt um auf die andere Seite der Markierung zu laufen. Der Trainer Jeeva hatte sehr viel Geduld mit uns, was sehr motivierend war und die ganze Unterrichtseinheit insgesamt viel spaßiger gemacht hat.
In der zweiten Woche erlernten wir die Technik für das Fangen eines Cricketballs. Dafür waren die Trainer Abdul und Manush gekommen, die uns alles Schritt für Schritt erklärt haben. Das Fangen eines Cricketballs ist wichtig für das Team des Bowlers. Im Spiel stehen neun „Fielder“ auf dem Feld, die dafür zuständig sind, den Ball zu fangen und diesen zu den sogenannten „Wickets“ zu werfen. (Wickets ist eine Konstruktion aus drei Stäben, die die Fielders berühren müssen, um den Batter des gegnerischen Teams rauszukicken). Um diese Technik zu erlernen, haben Abdul und Zain uns Tennisbälle über einer Matte zugeworfen und wir mussten mit vollem Körpereinsatz versuchen diese zu fangen.
Die nächste Station wurde von Manush angeleitet. Dort hat er uns Tennisbälle auf verschiedene Arten zugeworfen, wie sie auch im Spiel vorkommen, und wir mussten dann wieder versuchen, diese zu fangen. Am Ende der Doppelstunde haben wir das erste Mal versucht, ein Probespiel zu spielen. Die beiden Trainer haben sich auch während des Spiels Zeit genommen, um Unklarheiten zu erklären, was ich als sehr helfend empfand.
In der letzten Woche war dann wieder Jeeva da und wir haben ein Trainingsspiel gespielt, was nach Jeevas Meinung sehr gut funktioniert hat. Am Ende haben wir den Trainern noch ein kleines Abschiedsgeschenk übergegeben und uns für das Training bedankt.
Mir persönlich hat diese Unterrichtsreihe sehr viel Spaß gemacht, weil die Trainer die Stunden sehr gut gestaltet haben, wirklich immer sehr gut erklärt haben und auch, weil die Sportart an sich sehr viel Spaß macht.
Text: Valeria Gebel, 10c