Vielfältig und bunt - das Schulfest nach den Sommerferien

Am Freitagmittag verwandelten sich Schule, Schul- und Innenhof binnen kurzer Zeit in einen farbenfrohen Markt — das Schulfest konnte beginnen. Die Klassen und Jahrgangsstufen, AGs, Musikgruppen und die SV warteten mit einem breiten Angebot an Spielen, Verkaufs- und Essensständen sowie musikalischen Einlagen auf.

Das unter dem Leitmotto "Vielfalt fördert Vielfalt" stehende Fest wurde auf Initiative der SV veranstaltet und mit Unterstützung der SV-Lehrer Anja Becker und Christoph Hinkel organisiert. Im Vordergrund stand dabei in erster Linie, sich als Schulgemeinde außerhalb des "normalen Schulalltags" zu begegnen, gemeinsam zu feiern und Spaß zu haben. Dies, so Florian Englich und Tarik Ciftci (Q2) bei der kurzen Eröffnungsansprache, unterscheide die Veranstaltung vom Tag der offenen Tür, bei dem es eher um Präsentation des Angebots rund um den Unterricht sowie das Kennenlernen der Schule ginge. Darüber hinaus sollen die Einnahmen der Schulhofgestaltung und der Unterstützung von AGs zugutekommen. Das diesjährige Schulfest setzte eine Tradition fort, die vor drei Jahren begann.

Und so konnten sich die Besucher bei freundlichem spätsommerlichen Wetter an Salatbar, Grill- und Kuchenstand und mit internationalen Spezialitäten, die durch die Schülerinnen und Schüler der IFö-Klassen zur Verfügung gestellt wurden, verwöhnen lassen. Auf einer Bühne im Innenhof traten verschiedene Bands und Musikgruppen auf. Ein besondere Darbietung bot der Handglockenchor des ehemaligen Projektkurses Musik des letzten Schuljahres unter dem Dirigat von Lukas Czarnuch.

Schlenderte man nun von der Bühne im Innenhof durch die Schule in Richtung Pausenhof, so gab es dort eine Vielzahl von Ständen: von Bobby-Car-Rennen über verschiedene Ratespiele bis hin zu einer Tombala und Jahrmarktsklassikern wie Dosenwerfen und Wasserpistolen-Wettschießen. Die Imker-AG verkaufte zum ersten Mal den selbst produzierten Honig der Bienen und einen aus Honig und Wachs hergestellten Lippenbalsam.

Einen harten Wettkampf lieferten sich unterdessen die Jahrgangsstufen und Klassen beim Sponsorenlauf. Eine Schülerin oder ein Schüler erhielt dabei für jede gelaufene Runde eine Spende von ihrem oder seinem Sponsor. Dem Oberstufenjahrgang mit den meisten Runden lockte ein besonderer, wenn auch pädagogisch leicht fragwürdiger Preis: ein schulfreier Tag.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Ein toller Tag, der die Erwartungen erfüllte und in Erinnerung bleiben wird — mindestens bis zum nächsten Schulfest.