Exkursion zum Kraftwerk Scholven

Kraftwerk Scholven

Wir, der Chemie Diff-Kurs der Jahrgangs Stufe 9, haben am Dienstag, dem 21.04.2015, eine Exkursion zum Kraftwerk Scholven gemacht, welche den Abschluss zur Unterrichtsreihe „Vom Kohlenstoff zu Strom und Gips“ markierte.

Am Kraftwerk angekommen wurden wir freundlich von einem Mitarbeiter empfangen, der uns mit einem Kollegen einen ersten Überblick über die Anlage verschaffte. Wir haben erfahren, dass das Kraftwerk schon über 100 Jahre alt ist und mittels Kohle Energie erzeugt. Einige Bereiche wurden schon außer Betrieb genommen und die Anzahl an Mitarbeitern ist ebenfalls weniger geworden. Nach der ersten Einführung wurden wir gebeten, aus Sicherheitsgründen unsere Handys auszuschalten und während der Führung einen Helm und eine Schutzbrille zu tragen, falls man nicht eine normale Brille tragen würde.

Unsere Führung begann bei den Kohlelagern. Wir konnten sehen, wie die Kohle von Schaufeln aufgenommen wurde und auf ein Fließband befördert wurde. Später würde diese Kohle dann fein gemahlen auf einen Berg aufgeschüttet werden. Als nächstes wurden uns einige Anlagen gezeigt, die nicht mehr in Betrieb waren. Man erklärte uns, dass die Lautstärke eigentlich viel höher wäre, aber da diese Anlagen nicht mehr laufen, sich die Lautstärke dann deutlich verringert hat.

Unsere nächste Station endete auf dem Dach einer Brennkammer auf einer Aussichtsplattform, die in einer Höhe von 113m lag. Wir erreichten diese mit einem Aufzug und konnten bis nach Oberhausen gucken. Wir sahen einige Kühltürme und einen Großteil der Anlage. Wir haben außerdem erfahren, dass der höchste Schornstein ca. 302m hoch ist. Also nichts für Leute, die nicht schwindelfrei sind.

Zum Schluss sind wir noch an ein paar Kühltürmen vorbei gelaufen, sahen das Wasser, welches in den Türmen gekühlt worden war und konnten noch einen Teil der Gipsproduktion beobachten. Unsere letzte Station war in einem Büro (Leitwarte), in dem man viele Computer sehen konnte und ebenso viel Bildschirme, die den Betrieb zeigten. In diesem Raum wurde beobachtet, ob der Betrieb gut läuft und ob es irgendwelche Reparaturen oder Komplikationen gab.

Wir haben einige Berufe kennengelernt: Wir wurden auf Ingenieure hingewiesen, die die Maschinen warteten und reparierten und auf einige weitere Berufe, die für solch ein Kraftwerk benötigt wurden. Zudem wurden uns Außen- und Innendienst erläutert. Im Innendienst arbeitet man im “Hauptwerk“ und im Außendienst auf einem kleineren “Tochterwerk“.

Im Ganzen fanden wir diese Exkursion sehr lehrreich und abwechslungsreich und das nicht nur, weil wir keinen Unterricht hatten. Es war spannend und man konnte viel mitnehmen.

Filiz Alpaslan (9c) & Katharina Zank (9c)