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Erneute Auszeichnung als „Mint-freundliche Schule“

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Das Max-Planck-Gymnasium wurde erneut für weitere drei Jahre als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet und gehört somit zu den 16 erneut zertifizierten „MINT-freundlichen Schulen“ in NRW.  Die Auszeichnung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.

Das MPG wurde am 10.11.2014  für seine MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen ausgezeichnet. Gastgeber der Veranstaltung war die RAG Aktiengesellschaft und ihr stellvertretender Vorstandsvorsitzender Peter Schrimpf. Zusammen mit Peter Schrimpf hat Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Bildungsinitiative »MINT Zukunft schaffen«, die Auszeichnung »MINT-freundliche Schule« vergeben.

Am Max-Planck-Gymnasium wird der MNT-Unterricht in Doppelstunden erteilt, um so mehr Zeit für Experimente oder individuelle Projekte zu haben. Der MINT-Unterricht ist an unserer Schule an Leitfächer angebunden; so ist die Mathematik zum Beispiel im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 5 das Leitfach und im zweiten Halbjahr die Biologie. Der Unterricht erfolgt projektorientiert, wobei Experimente einen großen Anteil des Unterrichtes ausmachen. Exkursionen zu außerschulischen Lernorten und Ausstellungen (Phänomenta in Lüdenscheid, dem Mathematikum in Gießen oder dem Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum) ergänzen den Unterricht.

Peter Schrimpf hob in seiner Rede hervor, dass „nur in Verbindung mit den technischen Wissenschaften die Herausforderungen im Bergbau und anderen Industriebereichen gelöst und Fortschritte für die Produktion, insbesondere aber auch für die Arbeitsbedingungen der beschäftigten Menschen, ermöglicht werden konnten und können. Die ausgezeichneten MINT-Schulen mit ihren engagierten Schülerinnen und Schülern legen ein gutes Fundament für die weitere Entwicklung und damit für unser aller Zukunft.“  

Thomas Sattelberger machte zudem deutlich: "Unsere Schulen sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. „MINT Zukunft schaffen“ setzt daher genau hier an. Wir freuen uns, dass bereits 800 Schulen in Deutschland den ›MINT-Weg‹ aktiv als ›MINT freundliche Schule‹ gehen.“

Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule” erfolgt durch viele Auswahlverfahren, wobei unter anderem geprüft wird, wieviele Unterrichtsstunden und andere schulische Aktivitäten im MINT-Bereich angeboten und welcher Inhalt dabei den Schülern vermittelt werden soll. Sie gilt als Gütesiegel für sehr guten Unterricht in den MINT-Fächern und wird von vielen Unternehmen geschätzt und auch gefördert.